Christsein Heute

Vorab, ich überspitze hier absichtlich um deutlicher herauszustellen, was ich meine. Wenn du bereits das hier geschriebene umsetzt finde ich das echt klasse. Schreibe doch dann ein Kommentar , wie du es lebst und erlebst.

Ich bin ein sehr beziehungsorientierter Mensch und gerade das macht mir sehr zu schaffen. Ich lese gerade die Apostelgeschichte und bin begeistert wie die Christen dort zusammenstehen. Sie leben miteinander, leiden miteinander, streiten miteinander, klären und ermahnen sich gegenseitig und fragen nach den Willen Gottes: “Was ist als nächstes dran?”. Und heute? Was sind meine Erfahrungen? Ich wünsche mir so sehr, dass wir es heute wieder so erleben. Dass Johannes 13,34+35 wieder ganz real und sichtbar wird. Dass wir dieses “neue Gebot” echt leben welches Jesus uns zusagt: “Ein neues Gebot gebe ich euch, [somit auch mir und dir], dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Was ich aber erlebe ist viel mehr ein Solochristsein. Jeder kämpft sich selbst durch. Unsere Events sind unsere Tankstellen, dabei sollten unsere Tankstellen im Alltag sein. Wir suchen Jesus auf diesen großen Christlichen Treffpunkte… und finden ihn auch… und sind begeistert. Aber zu hause? Im Alltag? Dort gehen wir wieder den Soloweg… die Stille Zeit wird zur Pflichtveranstaltung… warum? Weil wir genau so individualistisch geprägt worden sind, wie alle anderen Menschen auch. Anstatt sich selbst aufzugeben und zu schenken machen wir Jesus zur Privatsache. Anstatt gemeinsam aufzutreten, treten wir auf einer Stelle. Anstatt “beständig in der Lehre… der Gemeinschaft… im Brotbrechen… im Gebet” zu sein, laufen Solisten durch diese Welt… und wo ist das Zeugnis für die Welt? Wie weit stehe ich selbst dem Zeugnis im Weg? Jesus will uns prägen und uns ein “Weltbild” geben das nicht von dieser Welt ist. Das “Reich Gottes” Bild! Lasst uns einmal (und immer wieder) unsere ganzen Medien ausschalten, die Hochglanzzeitschriften im Kiosk und uns gemeinsam zusammen setzen und zusammen mit Gott überlegen, welches “Weltbild” wirklich in uns ist und welches “Weltbild” uns Gott eigentlich geben, schenken, prägen und in uns wachsen lassen möchte.

Ich möchte, gemeinsam mit vielen anderen Christen, dieses “Weltbild” immer mehr kennen und leben lernen. WIR BRAUCHEN UNS! Jesus will uns gemeinsam gebrauchen.

ER soll uns prägen, darum möchte ich beten!

Euer Oliver Ohler

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Gedanken zum Mann sein

Männer denken, sie müssen hart sein! Bedeutet das, dass sie nicht ihre Gefühle zeigen dürfen?

Männer denken, sie müssen stark sein! Bedeutet echte stärke nicht auch, zu seinen schwächen zu stehen?

Männer denken, sie müssen imponieren! Aber was ist es wirklich, was ein Mann für andere zum beeindruckenden Menschen macht?

Ist es nicht die Standhaftigkeit an etwas zu glauben und dafür einzustehen? Etwas zu bewirken indem man für etwas kämpft an das man glaubt? Dafür eintritt und Verantwortung übernimmt von dem man überzeugt ist? Aber auch falsche Überzeugungen eingesteht und sich zurechtweisen lässt und dadurch eine neue, bessere Richtung einschlägt? Ist das nicht ein beeindruckender Mann?

Wo sind diese echten, wahren Männer, die diese Welt wieder neu prägen? Die Leidenschaftlich leiden für ihr verantwortungsbewusstes Leben und dadurch ein Zeichen setzen in dieser Welt?

Es gibt noch echte Männer, die ihren Glauben und ihr Leben teilen. Die es wagen, einen Unterschied zu machen. Die Kämpfer für etwas sind; die einen Unterschied machen. Gotteskrieger in einer Welt von Dunkelheit und verschwommener Wahrheit, die durch ihren Einsatz und ihre Standhaftigkeit den guten Kampf des Glaubens kämpfen. Nicht mit Waffen, die verletzten, sondern mit einer Stärke und Kraft, die dadurch, dass man IN IHR lebt, einen Unterschied macht. Die, wie ein Licht im Dunkeln, Klarheit in die verschwommenen postmodernen Wahrheitverständnis bringt. Es ist ein Kampf, bei dem schon längst der Sieger fest steht.

Männer – Glaubenshelden – Abenteuer in Sicht!

Echte Freiheit kann nur dort gelebt und erlebt werden, wo man die Freiheit auch sieht und erkennt. Dort, wo ein Licht den Raum erhellt. Dort, wo Klarheit ist. Dort, wo Christus ist!

Gott ist mit uns! Das Kreuz zeigt uns den Weg! Christus ist in uns! Wir haben nichts zu verlieren, denn in ihm haben wir bereits alles!

Gemeinschaft – jetzt leben!

Ein Zitat zum Thema Gemeinschaft, dass mich immer wieder herausfordert.Lebe ich die Gemeinschaft, oder träume ich nur vor mich hin, ohne Konsequenzen?

Wer seinen Traum von christlicher Gemeinschaft mehr liebt als die christliche Gemeinschaft selbst, der wird zum Zerstörer jeder christlicher Gemeinschaft, auch wenn seine persönlichen Absichten noch so aufrichtig, ernsthaft und opferbereit sind.“

Dietrich Bonhoeffer