Überreich beschenkt!

Am Wochenende war ich mit vier anderen mal wieder in Meckenheim. Dort fand ein Jugendgottesdienst statt mit dem Namen „Ch.a.m.p.“. Es war so genial mitzuerleben, wie sich die Leute dort hinein hängen und sich von Gott gebrauchen lassen wollen. Vor 11 Jahren durfte ich diesen Jugo ins Leben rufen und ich bin so begeistert, dass es weiter geht. Schon 5 Jahre läuft es komplett ohne mich und ich bin total dankbar, dass es eben nicht „mein“ Ding war und ist, sondern das Gott es segnet und Menschen etwas von Jesus Christus hören. Ch.a.m.p. bedeutet ja “Christs amazing message project” und bedeutet übersetzt “Das Projekt der wunderbaren Nachricht von Jesus Christus”. Es geht um die Mission Gottes in der Gott sich selbst durch Jesus Christus gezeigt hat. Jesus Christus im Mittelpunkt. Andere Menschen sollen IHN kennen lernen und entdecken, dass Er lebt und Er mit ihnen unterwegs sein möchte.

Es war einfach eine sehr geniale Zeit, aber auch eine traurige Zeit. Ich habe junge Menschen getroffen, mit denen ich länger Zeit unterwegs war, im Teenkreis oder Jugendkreis, aber die fast keinen Anschluss mehr haben oder die mit Gott nicht klar sind. Das tut mir weh und ich wünsche mir von Herzen, dass Gott sie festhält. Gerade ein Mädel, dass ich drei Jahre nicht mehr gesehen habe. Ich habe viel mit ihr gemacht, aber seit ich von Zu hause weg bin ist das einfach nicht mehr möglich. Ich bete und bitte Jesus, dass er ihr Zeigt, wo ihr Platz ist und dass sie erlebt, wer Gott wirklich ist.

Was mich auch sehr gefreut hat war, dass einer meiner engsten Freunde im Jugendgottesdienst aus seinem Leben erzählt hat und wie ihn Gott aus dem Sumpf gezogen hat. Das hat mich einfach sehr beeindruckt und ich bin Dankbar für seine Ehrlichkeit und für seine Freundschaft.

Dann hatte ich noch Besuch von zwei Freunden aus Nidda, wo ich mein Jahrespraktikum gemacht habe. Das war einfach schön, sie wieder zu sehen und mit ihnen unterweg zu sein. Sie waren von Samstag auf Sonntag da und wir hatten eine geniale Zeit gemeinsam. Auch meine Eltern sind überall mit hin. Das war echt schön, so als Gruppe unterwegs zu sein, zu diskutieren, zu genießen und sich durch die Freundschaft beschenken zu lassen.

Meine Haare habe ich auch in der Pfalz gelassen und somit auch 4 Jahre meines Lebens (man hat mir gesagt, ich würde 4-5 Jahre jünger damit aussehen 🙂 )

So, jetzt noch kurz ein paar Bilder von dem Wochenende und bis zum nächsten mal!

SDC10724Unser Prediger 🙂

SDC10722Impression

SDC10748Mein Freund, der von seinem Leben erzählt hat.

SDC10717Meine Freunde aus Nidda und meine Mutter!

So, das wars jetzt wirklich. Bis denne!

Euer Oli

einfach mal Gott und ich

Beten

Das war ein intensiver Vormittag. Ich habe ja geschrieben, dass wir heute einen Gebetsvormittag haben und den habe ich genutzt um Gott zwei Fragen zu stellen. Ich war den ganzen Vormittag drausen und habe die Stille und das tolle Wetter genossen… und ich Gott die Fragen gestellt. Wir haben auch einen Bibeltext mit bekommen, der mir auch sehr nah gegangen ist. In Philiper 3 schreibt Paulus über sein altes und erfolgreiches Leben, das er jetzt als Dreck betrachtet. Warum? Weil er mit seinem ganzen Herzen Christus nachfolgen will. Eine mega Leidenschaft, die er hier beschreibt und die ich mir selbst auch so sehr für mein Leben wünsche. Aber ich habe mal wieder festgestellt, dass ich noch soviele Dinge habe, die mich daran hindern Christus ganz nach zu folgen. Aber die Sehnsucht in mir ist da und mit Paulus möchte ich sagen:

„Nicht dass ich es schon erlangt hätte oder schon vollkommen wäre! Ich jage ihm aber nach, und vielleicht ergreife ich es, da auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.“

Philipper 3,12

Diese Stelle war auch wichtig für eine Frage, die ich gestellt habe. Und zwar, wo Gott mich in einem Jahr gerne haben möchte. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Landeskirche, wie auch immer das aussehen könnte, ein Ort sein könnte, an dem ER mich haben möchte. Ich will das prüfen und weiter fragen.

Später habe ich mich mit unserer Gesellschaft auseinander gesetzt. Ich lese gerade ein Buch über das Thema „Predigen“ und da habe ich folgendes zum Thema Individualisierung und Pluralisierung gelesen

„Wo Wahlmöglichkeiten zunehmen, wachsen auch die Möglichkeiten und der Zwang zur Individualität und umgekehrt. Je stärker die Wahlmöglichkeiten werden, desto stärker unterscheiden sich die einzelnen individuellen Entwicklungen und Biografien voneinander. Und je mehr Gewicht die eigene Entwicklung enthält, desto stärker werden die Wahlmöglichkeiten gefördert.“

Reiner Knieling, Was predigen wir? – Eine Homiletik, 65.

Wir haben viel Wahlmöglichkeiten in unserem Land… das gibt mir die Möglichkeit, und es zwingt mich ja auch dazu, meine eigene Individualität auszubauen… und das macht es immer schwieriger als Christen zusammen zu kommen – und da es immer weiter geht, wird das Angebot immer mehr erweitert. Und ich glaube, genau das selbe passiert in unserem Gemeinden. Die Wahlmöglichkeiten werden immer größer… und ich frage mich: Was soll ich denn Predigen, wenn jeder total anders geprägt wurde? Klar, Christus, aber die kunst besteht darin an Christus und Gottes Wort fest zu halten und gleichzeitig in die Kultur, die so unterschiedlich und Individuell geprägt ist, hinein zu predigen.

Warum erzähle ich das? Ganz einfach. Weil genau das etwas mit meiner Zukunft zu tun hat. Ich möchte Jesus Christus verkündigen, Evangelium weitersagen, Menschen mit Jesus Christus bekannt machen, und das in einer Sprache, die man heute versteht.

Ich bin auf jedenfall gespannt, wie die Zukunft aussehen wird. Das Leben ist ein Abenteuer und manchmal kann ich die Spannung gar nicht mehr aushalten. Ich freue mich auf das, was kommt, auch wenn es kein Zuckerschlecken werden wird.

Zukunft

Heute habe ich mich das erst mal umgeschaut, welche Stellen als Jugendreferent zur Zeit offen sind. Da von Chrischona aus noch nichts gelaufen ist mache ich mir viele Gedanken, wo ich wohl in 7 Monaten landen könnte. Fest steht: Ich möchte als Jugendreferent oder Zweitpastor mit dem Schwerpunkt Jugend in die Arbeit starten.

Ich fand es voll cool als ich kurz ins Gespräch mit unserem Seminarleiter Horst Schaffenberger war. Er fragte, nach dem ich ihm erklärte, dass ich mich gerade umschau bez. einer Stelle, ob ich mir die Arbeit in Chrischona nicht vorsetllen könne. Sie bräuchten unbedingt gute Leute in Deutschland. Darüber habe ich mich echt gefreut. Er meinte dann noch, dass er sich eine ganze Predigerstelle für mich auch vorstellen könne, wenn ich die nötige Unterstützung durch geeignete Mentoren vor Ort hätte. Aber wie genau das alles wirklich werden wird… dass kann noch etwas dauern. Auf jedenfall wird es hier nicht langweilig.

Charles Haddon Spurgeon hat etwas dazu gesagt im Bezug auf den Verlauf meines Lebens.

„Überlass dem Herrn nicht nur deine augen­blicklichen Sorgen, sondern deine gesam­ten Kümmernisse. Übergib ihm den gan­zen Verlauf deines Lebens.“

Das möchte ich IHM mein Leben ganz anvertrauen.

Morgen haben wir hier einen Stillen Vormittag und ich möchte diese Frage auch mit nehmen in die Stille um Gott zu fragen, was und wo er mich gerne haben möchte. Betet doch mit, daass ER mir Klarheit schenkt.

Es grüßt euch,

Euer OliAlle eure Sorgen werft auf ihn - 1.Petrus 5,7

Einfach himmlisch

Auf Chrischona zu studieren ist nicht immer einfach. Viel lesen, viel hören, viel versuchen zu verstehen… und doch hat es etwas himmlisches. Den immer besser zu verstehen, der mir alles bedeutet. Viel Zeit mit Menschen verbringen, die auch unterwegs sind, Gott mit ihrem ganzen Leben zu dienen. Das hat schon etwas himmlischens und ich bin dankbar für dieses Vorrecht.

Gestern durfte ich eine junge Dame treffen, die ich vor etwa 3 Jahren im Teenkreis begleiten durfte. Es war so schön zu erleben, dass Menschen Jesus Christus finden und dass ER den Menschen nicht alleine lässt, auch wenn man nichts mehr von ihm wissen wollte. Dass durfte sie erleben und ich habe mich so mit ihre und für sie gefreut. Gott sei Dank!

Letzten Donnerstag gabe es eine Stockwerkparty und wir haben uns just for fun verkleidet. Das war mega witzig. Hier noch ein paar Bilder von diesem Abend:

Soweit mal.

Wünsch euch eine tolle Zeit und Gottes FETTEN SEGEN!